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Motivationstief im Studium bewältigen
Schwierige Phasen im Studium erlebt jeder - so findest du neue Motivation.

Wenn das Motivationstief kommt

Was du gegen Krisen im Studium tun kannst

Einfach überhaupt keine Lust haben, irgendetwas fürs Studium zu tun – das kennt jeder. Genauso kann es aber jedem passieren, in einem solchen Motivationsloch steckenzubleiben. Nagende Zweifel am Sinn des Studiums, chronische Lustlosigkeit und extreme Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation sind die Folgen. Auch wenn es in dem Moment anders scheint – es gibt Möglichkeiten und Strategien, eine solche Krise zu überwinden. Hier haben wir die besten Tipps zusammengefasst, die helfen sollen, deine Lust am Studieren zurückzugewinnen.

Tipps zur erfolgreichen Gestaltung deines Studiums findest du übrigens auch auf den MASTER AND MORE Messen – wir touren durch ganz Deutschland.

Ursachen identifizieren

Um die Probleme zu beheben, die die Krise verursachen, solltest du im ersten Schritt zunächst einmal versuchen, die Ursachen zu identifizieren. Das kann mitunter ein relativ mühseliger Prozess sein – schließlich ist nicht immer ganz offensichtlich, wo das Motivationstief herkommt. Um der Lösung näher zu kommen, könntest du dir beispielsweise folgende Fragen stellen: Wann hat die Krise begonnen? Welche Gefühle sind vordergründig – Angst vorm Scheitern, Überlastung, Einsamkeit oder Perspektivlosigkeit? Hattest du schon einmal eine solche Motivationskrise; und wenn ja, in welcher Situation? Wenn du dir einige solcher Fragen beantworten konntest, machst du dich mit den Auslösern vertraut und kannst ganz konkrete Ideen dazu entwickeln, was du verändern musst.

Work-Life-Balance überprüfen

Nicht selten spielt Überlastung eine große Rolle beim Entstehen eines Motivationstiefs. Wenn du sehr viel arbeitest, dir aber keine Auszeiten gönnst, hast du irgendwann keine Energiereserven mehr, um den Stress zu bewältigen. Schau dir deshalb die Zeit vor der Krise genau an: Wie viel hast du fürs Studium getan? War dein Nebenjob in letzter Zeit besonders stressig? Wie viel hast du geschlafen? Hattest du Zeit für deine Hobbys und hast du dich regelmäßig mit deinen Freunden getroffen?

Auch wenn es im Leben eines jeden Studenten Phasen gibt, die besonders anstrengend und arbeitsintensiv sind und die es schlicht und ergreifend tapfer zu überstehen gilt, ist eine anhaltende Motivationskrise ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass du schnell aktiv werden und etwas verändern musst. Wenn deine Reflexion also ergibt, dass du in den letzten Wochen und Monaten kaum bis keine Zeit für deine Freizeit und zum Ausruhen hattest, solltest du überprüfen, an welcher Stelle du Arbeitsaufwand einsparen kannst, etwa indem du Prüfungen verschiebst oder Stunden in deinem Nebenjob reduzierst. Es kann auch helfen, feste Zeiten für deine Hobbys einzuplanen, sodass diese im Alltagsstress nicht untergehen.

Auszeit nehmen

Wenn du in einer Motivationskrise feststeckst, kann es sein, dass die Situation so verfahren ist, dass nur eine richtige Auszeit hilft, neue Energie zu sammeln. Dabei muss es nicht gleich eine Weltreise sein. Auch ein kurzzeitiger Tapetenwechsel kann schon Wirkung zeigen. Ein Kurztrip ans Meer mit Freunden, ein Camping-Wochenende in der freien Natur oder ein Besuch bei der Familie – das Wichtigste ist, dass du deine Unisachen zuhause lässt und dich mit Leuten umgibst, mit denen du offen über deine Probleme reden kannst.

Eine Auszeit ist bestimmt nicht die universelle Lösung für ein Motivationsloch im Studium. Einfach ein paar Tage wegfahren, zurückkommen und alles ist wieder in Ordnung – das ist doch eher unwahrscheinlich. Allerdings können ein paar Tage fern des Studiumsstresses helfen, dir über Dinge klar zu werden und etwas Abstand zu gewinnen.

Praktisches Engagement kann Sinn stiften

Viele Studiengänge insbesondere an Universitäten sind eine primär wissenschaftliche Ausbildung, was bedeutet, dass der praktische Teil oftmals eher klein ist. Manchmal kann der Theoriedschungel etwas erdrückend sein. Sich zu fragen, wofür man das ganze Wissen in sich hineinstopft und das Gefühl, das man am Ende doch umsonst lernt, sind oftmals Bestandteile einer Motivationskrise. Dem lässt sich aber entgegenwirken! Du kannst dir eine Aufgabe suchen, die sinnstiftend wirkt. Egal, ob diese Aufgabe direkt etwas mit deinem Studium zu tun hat oder mal etwas komplett anderes ist, sie kann dir helfen, deine Krise zu überwinden und etwas zu tun, mit dem du dich gut fühlst. Eine Idee wäre zum Beispiel ehrenamtliches Engagement, etwa im sozialen Bereich oder im Tier- und Umweltschutz. Auch ein Praktikum, Nachhilfe geben oder ein Nebenjob, der dir Spaß macht und in dem du deine im Studium gelernten Kenntnisse praktisch anwenden kannst, kann dir helfen, über die Sinnkrise hinwegzukommen.

Drüber sprechen!

Ist zwar ein ziemlich alter Tipp, hilft aber auch bei einer Motivationskrise: Drüber reden. Freunde oder Familienmitglieder können mit dir zusammen neue Perspektiven entwickeln. Dafür musst du dich aber zunächst einmal öffnen und dich anderen mitteilen. Gerade in deinem Freundeskreis wirst du sicherlich erleben, dass schon Viele ähnliche Erfahrungen wie du gemacht haben. Auch wenn niemand dir ein Patentrezept geben kann, wie du die Motivationskrise am besten meisterst, ist alleine das Wissen wertvoll, Leute zu haben, die dich unterstützen und für dich da sind.

Im Zweifelsfall Hilfe holen

Falls all deine Versuche, die Krise selbstständig zu überwinden, erfolglos bleiben, solltest du dir professionelle Hilfe holen. Es gibt an fast jeder Hochschule psychosoziale Beratungsangebote. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können gemeinsam mit dir Wege entwickeln, deine Motivation wiederzufinden. Auch Beratungsstellen in deiner Stadt bieten unverbindlich und relativ zeitnah Beratungstermine.

Gründe für das Studium

Auch wenn das während eines Motivationslochs ganz anders wirkt – es gibt gute Gründe, warum du dich für dein Studium entscheiden hast und warum es sich lohnt, weiterzumachen. Mit deinem Studium öffnest du dir eine Menge Türen und kommst deinem Traumjob einen großer Schritt näher. Auch wenn es viel Arbeit ist – du lernst spannende Dinge und wirst zu einem Experten auf deinem Fachgebiet. Du kannst dich im wissenschaftlichen Arbeiten austesten, eigene Forschungsfragen entwickeln und lernst, am wissenschaftlichen Diskurs zu partizipieren. Durch dein Studium reflektierst du neu über dich und deine Umwelt.

Perspektiven entwickeln

Um dir die vielfältigen guten Gründe für dein Studium in der Krise vor Augen zu führen, hilft es, Zukunftspläne zu entwickeln. Was kannst du und was kannst du damit anfangen? Wie sieht der nächste Schritt auf deinem Karriereweg aus? Wie soll es weitergehen? Welche Türen öffnen sich dir, wenn du deinen Bachelor-Abschluss geschafft hast?

Um neue Ideen zu bekommen, musst du aktiv werden. Es ist schwerer, kreative Möglichkeiten zu entwickeln, wenn du nur zuhause an deinem Schreibtisch sitzt. Um rauszufinden, was dir gefallen könnte und Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, musst du manchmal neue Dinge erleben.

Ein Ort, an dem du solche neuen Eindrücke bekommst, aus denen möglicherweise ganz neue Perspektiven resultieren, sind die MASTER AND MORE Messen. Die Vielfalt der Aussteller und der persönliche Kontakt zu Hochschulen und Unternehmen zeigen dir, was ein Studium alles zu bieten hat und wie facettenreich deine Möglichkeiten sind! Alle Termine, weitere Infos und die Online-Anmeldung zu der Messe in deiner Nähe, findest du hier.



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