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Worauf Auslandsstudenten achten müssen

Ein Studium im Ausland ist heute für viele eine gute Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Neben einer Vielzahl an spannenden und lehrreichen Aspekten, die ein Studium im Ausland mit sich bringt, ist ein Auslandsstudium auch eine Möglichkeit, bei zukünftigen Arbeitgebern Punkte zu sammeln.  Wer eine Weile im Ausland gelebt hat, beweist, dass er in der Lage ist, sich in einer unbekannten und mitunter schwierigen Umgebung zurecht zu finden. Auch kann das Studium in einem anderen Land ein Hinweis auf umfassende Fremdsprachenkenntnisse sein.

Ferner gilt es zu beachten, dass ein Studium in Ländern wie Dänemark oder Schweden vollständig kostenfrei ist – in Deutschland hingegen fallen Semestergebühren und mitunter auch Studiengebühren an. Neben den positiven Aspekten bietet ein Studium im Ausland aber auch allerlei Fallstricke, Risiken und Stolpersteine. Eine gute Vorbereitung ist daher unverzichtbar!

Ein Auslandsstudium – gut für die Karriere?

Ob ein Auslandsstudium ausschließlich förderlich für die Karriere ist, hängt von den individuellen Begleitumständen ab. In Fächern mit hohen Zugangsbeschränkungen kann es unter Umständen Sinn ergeben, sein Glück im Ausland zu versuchen. Gerade im Bereich Medizin, aber auch in weiteren Studienfächern, wie zum Beispiel Psychologie und Kommunikationswissenschaften, kann ein Studium im Ausland sinnvoll sein.

Ein weiterer Grund hierfür ist, dass in Deutschland allein die Abiturnote ausschlaggebend dafür ist, ob ein angehender Student auch einen Platz im gewünschten Fach erhalten kann. In anderen Ländern wird die Qualifikation häufig anhand weiterer Merkmale festgestellt: Aufnahmeprüfungen, Assessment-Center und Interviews werden dort immer häufiger von Universitäten genutzt, um das bereits vorhandene Wissen und das jeweilige Potential von Kandidaten  einzuschätzen.

Diese zusätzlichen Schritte im Rahmen der Bewerbung erhöhen auf der einen Seite den Druck auf den Bewerber, auf der anderen Seite wird hier aber auch „auf Herz und Nieren“ getestet, sodass individuelle Qualifikationen, abseits der reinen Abiturnoten, abgefragt werden können. Ein weiterer Vorteil dieser Entwicklung an ausländischen Universitäten ist, dass sich Bewerber dementsprechend auf die vorgesehenen Prüfungen vorbereiten können.

Webseiten wie humboldt.at/fernlehre bieten schon während des Abiturs die Möglichkeit, sich weitergehendes Wissen anzueignen. Aber auch für Studenten, die über ein Auslandsstudium nachdenken, ist die Webseite interessant. Durch das Konzept der Fernlehre und individuell abgestimmte Lehrpläne kann ein Auslandsstudent in spe sich in dem angestrebten Fach vorbilden. Das eröffnet Möglichkeiten und bietet Wettbewerbsvorteile im Kampf um Studienplätze an ausländischen Universitäten.

Aufgepasst bei der Anerkennung des Studiums

Neben vielen Vorteilen kann Studieren im Ausland auch Nachteile mit sich bringen, die schon im Vorhinein bedacht werden sollten. Macht ein Student beispielsweise seinen Abschluss im Ausland, so kann es sein, dass die Anerkennung des akademischen Grades im Heimatland problematisch wird. Gerade die Bildungsabschlüsse von Universitäten außerhalb der EU werden selten in Deutschland als gleichwertig anerkannt. Es macht also vor allem dann Sinn, im Ausland seinen Abschluss zu machen, wenn sich auch längerfristige berufliche Perspektiven in diesem Land ergeben. Doch Vorsicht: Lehrer und Juristen brauchen eine formale Anerkennung ihres Abschlusses in Deutschland, um auch in Deutschland arbeiten zu können. Bei Ärzten und Psychologen gestaltet sich das wesentlich einfacher: Ihre Abschlüsse gelten unbegrenzt innerhalb der EU.

Eine gute Möglichkeit stellt daher die Variante dar, durch einige Auslandssemester einen Einblick in den Studienalltag in einem anderen Land zu gewinnen. Viele Universitäten in Deutschland haben Partnereinrichtungen im Ausland, mit denen regelmäßig Austausche stattfinden. Leider berichten immer mehr Studenten davon, dass ihre im Ausland erbrachten Leistungen bei der Rückkehr nicht anerkannt werden und bestimmte Kurse deshalb mitunter wiederholt werden müssen. Dies kann ein Studium unnötig in die Länge ziehen und für Frustration sorgen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass ein Studium im Ausland gut durchdacht und vor dem Hintergrund der eigenen Biographie und beruflicher Ziele entschieden werden sollte. Nur so kann ein Auslandsstudium zu einem Ereignis werden, das dauerhaft Freude bereitet und gleichzeitig gewinnbringende berufliche Perspektiven eröffnet.

Neugierig geworden? Informationen zum Auslandsstudium in verschiedenen Ländern findest du in unserer Rubrik „Master-Studium im Ausland“.



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