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Fragen im Vorstellungsgespräch

So können Bewerber bei Personalern punkten

Ist die Bewerbung verschickt, heißt es erst einmal abwarten. Warten auf die Zusage oder besser, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Wer letztere erhalten hat, hat allen Grund zur Freude, denn die Mühe hat sich ausgezahlt und man ist seinem Ziel ein Stück näher. Doch häufig reagieren Bewerber und Bewerberinnen auf die gute Botschaft nicht nur mit Freude. Denn für viele Bewerber ist das Vorstellungsgespräch mit Stress und Nervosität verbunden. Und nicht zu denken an all die Fragen, auf die man vielleicht keine Antwort weiß.

Initiative zeigen - Frag selbst!

Wer das Fragen nicht dem Personaler überlassen will, kann auch selbst das Ruder in die Hand nehmen und den Spieß umdrehen. Zwar sollte man dem Personaler kein Loch in den Bauch fragen, doch viele Personaler bewerten es positiv, wenn der Bewerber/die Bewerberin Interesse am Unternehmen zeigt und eigene Fragen stellt. Da jedoch auch das Fragen stellen gelernt sein sollte, haben wir einen kleinen Katalog mit möglichen Fragen zusammengestellt.

Gehalt, Urlaub, Kollegen - Do’s & Dont’s

Viele Bewerber scheuen sich davor, im Vorstellungsgespräch nach dem Gehalt zu fragen. Zu groß ist die Angst, einen schlechten oder vielleicht gierigen Eindruck zu machen und sich so die Chance auf den Traumjob zu nehmen. Doch die Angst nach der Höhe des Gehalts zu fragen, ist in den Augen vieler Personaler unberechtigt. Vielmehr sei es doch selbstverständlich, dass der Bewerber wissen wolle, mit welchem Gehalt er rechnen könne. Wer die Frage nach dem Gehalt dennoch lieber vermeiden möchte, kann zu weniger riskanten Themen übergehen.

Geeignete Fragen können sich auf die Unternehmensphilosophie beziehen oder den Werdegang erfolgreicher Kollegen. Auch möglich ist die Frage nach den eigenen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, wobei Bewerber auch hier Fingerspitzengefühl zeigen sollten! Schließlich möchte man nicht, dass der zukünftige Arbeitgeber den Eindruck bekommt, man sei mit der ausgeschriebenen Stelle nicht zufrieden und strebe nach einer anderen oder höheren Position. Auch nach Kollegen darf sich erkundigt werden, finden die meisten Personaler. Gleiches gilt für Vorgesetzten, sollte dieser im Vorstellungsgespräch nicht anwesend sein.

Weniger heikel als die Frage nach dem Gehalt ist die Frage nach den Arbeitszeiten oder Urlaub. Doch auch hier gilt es behutsam vorzugehen, möchte man nicht, dass der Personaler das Gefühl bekommt, man habe eine “So viel wie nötig, so wenig wie möglich”- Arbeitsmentalität. Dennoch ist die Frage nach den Arbeitszeiten durchaus angemessen und verständlich, müssen zum Beispiel Kita- und Arbeitszeiten aufeinander abgestimmt werden.

Um unangenehme Situationen im Vorstellungsgespräch zu vermeiden, sollten sich Bewerber bereits vor dem Gespräch mit möglichen Fragen auseinandersetzen. Experten empfehlen Bewerbern, Fragen kurz schriftlich zu fixieren und in ihrer Reihenfolge zu strukturieren. In jedem Fall sollten sich Bewerber bereits im Vorhinein überlegen, welche Fragen man dem Personaler stellen möchte. Denn beinah jedes Vorstellungsgespräch endet mit der Frage des Personalers, ob noch Fragen auf Seiten des Bewerbers bestehen. Wer hier mit dem Kopf schüttelt, riskiert, sich vorzeitig und unnötig ins Aus zu befördern. Denn sicherlich gibt es Dinge, die man noch nicht über seinen zukünftigen Arbeitgeber weiß, jedoch wissen sollte.

In Ausnahmefällen kann es jedoch auch sein, dass alle relevanten Themen bereits besprochen wurden und tatsächlich keine Fragen mehr bestehen. Fragen, nur um des Fragens Willen ist nicht zu empfehlen. Hier sollten sich Bewerber lieber für das Gespräch bedanken und antworten, dass keine Fragen offen geblieben sind.



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