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Studenten unter Strom: Was passiert, wenn nichts mehr geht


In Teil 1, Teil 2 und Teil 3 unserer Artikelreihe rund um das Thema Leistungsdruck und Stress im Studium haben wir Gründe für den Druck, der auf Studenten lastet, ausfindig gemacht, beschrieben, wann das Stresslevel zu hoch ist und was du gegen zu hohen Druck tun kannst. Manchmal helfen jedoch auch die besten Anti-Stress-Maßnahmen nicht. Und nicht immer ist „Augen-zu-und-durch“ die beste Taktik. Deswegen widmet sich der letzte Teil unserer Reihe rund um das Thema Leistungsdruck und Stress im Studium der Frage, was du tun kannst, wenn nichts mehr geht.

Im Studium versagt?

Etwa 30 Prozent der Bachelorstudenten brechen ihr Studium ab, im Master liegt die Quote je nach Hochschulform zwischen 10 und 20 Prozent. Sein Studium nicht zu Ende zu bringen, ist also kein seltenes Phänomen. Wenn dir alles zu viel wird und du das Gefühl hast, dass deine Lebensqualität massiv von deinem Studium beeinträchtigt ist, ist es an der Zeit, über einen Abbruch nachzudenken. Natürlich bist du dann irgendwie am Studium gescheitert – irgendwie aber auch nicht. Wenn du dir selbst eingestehst, dass es dir nicht gut tut, einfach so weiterzumachen, dann beweist das viel Größe. Etwas ändern zu wollen ist nie ein Anzeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis auf ein hohes Maß an Selbstreflexionsfähigkeit.

Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem nichts mehr geht?

Wann der Punkt gekommen ist, an dem Durchhalten keinen Sinn mehr macht, ist schwer zu sagen. Wichtig ist, dass du vorher ausprobiert hast, anders mit Leistungsdruck umzugehen und dein Stresslevel zu senken. Es gibt tatsächlich viele Studenten, die ihr Studium präventiv schmeißen, weil ihnen die reine Option, versagen zu können, Angst macht. Diese ständige Sorge ist eine der Nebenwirkungen des deutschen Hochschulsystems – sie ist aber behandelbar.
Wenn aber alle Versuche, einen anderen Umgang mit deinem Studium zu finden, erfolglos geblieben sind und du dich von Tag zu Tag schlechter fühlst, solltest du die Reißleine ziehen. Bevor du diesen Schritt gehst, kannst du dich in jedem Fall bei der psychosozialen Beratung deiner Uni beraten lassen. Die Mitarbeiter helfen dir nicht nur dabei, die für dich richtige Entscheidung zu treffen, sondern begleiten dich auch auf deinem Weg bis zur Exmatrikulation.

Studienabbruch – und dann?

Etwas nicht zu schaffen ist nicht gleich versagen und dein Studium abzubrechen ist nicht nur ein Ende, sondern immer auch ein Anfang. Du stehst jetzt an einem Punkt, an dem du entscheiden musst, wie es weitergeht. Willst du dich im Arbeitsleben versuchen? Oder war das Studienfach nicht das Richtige? Um in der Vielfalt der Möglichkeiten gut abzuwägen, kannst du insbesondere auf deinen Erfahrungsschatz aus dem Studium zurückgreifen. Was war der ausschlaggebende Punkt für den Abbruch – der Leistungsdruck, die mangelnden Berufsperspektiven, die Arbeitsweise im Studium? Wenn du etwas Neues finden willst, das dir und deinen Neigungen besser entspricht, musst du eine Tätigkeit suchen, die nicht im Gegensatz zu seiner Persönlichkeitsstruktur steht. Ein Studienabbruch ist also ein großer Schritt, der gut überlegt sein will, aber kein Drama, aus dem es keinen Ausweg gibt!



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