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Die richtigen Soft Skills – worauf Arbeitgeber achten

Nach dem erfolgreichen Studienabschluss bringst du nicht nur viel Wissen aus deinen entsprechenden Forschungsbereichen, sondern punktest zudem mit fachlichen Kompetenzen. Diese Fähigkeiten sind besonders in der heutigen Arbeitswelt wichtig. Natürlich erfordern gewisse Berufe fachliche Expertise, die du nur im Studium erwirbst. Daneben ist es für viele Stellen aber zusätzlich von Vorteil, zwischenmenschliche Kompetenzen vorzuweisen. Welche sind besonders wichtig für einen erfolgreichen Berufseinstieg?

Soft Skills: Eine Definition

Soft Skills stellen die sogenannten „weichen Faktoren“ dar. Diese basieren mehr auf dem persönlichen Charakter und sozialen Fertigkeiten als auf Fachwissen. Grob lassen sie sich in drei Gruppen unterteilen:

  • Persönliche Kompetenzen (Selbstständigkeit, Selbstreflexion)
  • Soziale Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit)
  • Methodische Kompetenzen (Analytisches Denken, Organisationstalent)

Sie beschreiben demnach viel mehr deine persönlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen. Dadurch stellen sie Charakteristika dar, die sich nicht direkt nachweisen lassen.
Das Gegenteil hierzu sind Hard Skills wie spezifisches Fachwissen, Sprachenkenntnis und geübter Umgang mit digitalen Medien.

Was ist wichtig?

Diese Frage lässt sich leider nicht verallgemeinern. Jeder Beruf erfordert andere Fertigkeiten und ihre Gewichtung ist je nach Stelle unterschiedlich. Ein Handwerksberuf erfordert beispielsweise primär fachliches Geschick, die Soft Skills sind demnach vergleichsweise nicht zu wichtig. Anders sieht es bei Berufen mit regem menschlichen Umgang, wie zum Beispiel im Vertrieb aus. Selbst ein Experte in der Theorie ist hier nicht erfolgreich, wenn er Kunden nicht überzeugt. Demnach ist eine vorige Recherche der geforderten Skills unerlässlich. Dennoch sind die wichtigsten Fähigkeiten im Jahr 2020 berufsübergreifend:

  • Eigeninitiative
  • Problemlösungskompetenz
  • Analytisches Denkvermögen

Die Wichtigkeit emotionaler Intelligenz

Nicht zu unterschätzen ist heutzutage die emotionale Intelligenz. Sie erst ermöglicht die Umsetzung vieler weiterer Soft Skills. Zusammengefasst bezieht sich diese Intelligenz auf Emotionen zu sich selbst und zu anderen. Demnach zeichnen sie Selbstverständnis und ein gewisses Grad an Empathie aus. Diese spiegeln sich dann in persönlichen und sozialen Kompetenzen wider.

So eignest du dir Soft Skills an

Der grundlegende Unterschied zwischen Soft und Hard Skills besteht darin, dass sich die ersteren nicht messen lassen. Beide haben jedoch gemeinsam, dass man sie erlernen kann. Dabei ist es teils stark unterschiedlich, wie leicht beziehungsweise schwer es fällt, dir solch eine Kompetenz anzueignen. Stimmt zum Beispiel das methodische Denken aber es scheitert an der Kooperation mit dem Team, kann ein Seminar zum Kommunikationstraining die fehlenden Fähigkeiten näherbringen.
Besonders in der Bewerbung solltest du ehrlich bleiben. Zeigst du zum Beispiel genügend Bereitschaft, eine fehlende Fertigkeit zu erlernen, zeugt das von Eigeninitiative und du unterstreichst direkt einen anderen Soft Skill. Jedoch solltest du niemals deine komplette Persönlichkeit umstellen oder bezüglich deiner Kompetenzen lügen. Erfordert ein Beruf viel Kontakt mit Menschen, ist er für introvertierte Personen nicht gut geeignet. Suche stattdessen nach einem Beruf, der zu deinen Fähigkeiten und der Persönlichkeit passt.

Persönliche Kompetenz: Selbstreflexion

Die persönlichen Kompetenzen beschreiben den eigenen Charakter und umfassen die Eigenschaften, mit der du als Person überzeugst. Eine der wichtigsten dieser Fähigkeiten ist die Selbstreflexion. Letztlich ist es in jedem Bereich wichtig, im Nachhinein darüber nachzudenken, was gut funktioniert hat und wo noch Verbesserungsbedarf herrscht. Dementsprechend erfordert das ein gesundes Maß an Ehrlichkeit zu sich selbst. Nur wenn du eigene Schwächen erkennst, wirst du in der Lage sein, an ihnen zu arbeiten. Dabei darfst du gleichzeitig stolz auf Erfolge sein und schöpfst aus ihnen noch mehr Motivation.
In einem Bewerbungsgespräch kannst du zeigen, wie du aus vergangen Fehlern gelernt hast. Demonstriere deinem Gegenüber, dass du aus Fehltritten wächst und dadurch mehr erreichst.

Soziale Kompetenzen: Empathie

Besonders für den richtigen Umgang mit zukünftigen Kollegen sind soziale Kompetenzen unerlässlich. Natürlich gibt es Berufe, in denen du größtenteils allein arbeitest. Sollte dem jedoch nicht der Fall sein, ist besonders die Empathie eine wichtige Fähigkeit. Bist du dazu in der Lage, dich in andere hineinzuversetzen, kannst du ihre Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen. Auch im Gespräch mit Kunden gehst du so besser auf ihre Wünsche ein oder überzeugst sie von deiner Arbeit. Besonders Berufe mit einer Vorbildfunktion wie Kindergärtner oder Lehrer benötigen im Umgang mit Kindern Empathie, um ihre Anliegen und Missverständnisse nachvollziehen zu können.
Beim Vorstellungsgespräch kannst du betonen, dass du dir häufig Situationen aus dem Standpunkt anderer vorstellst und es dir leicht gelingt, dich in andere hineinzuversetzen.

Methodische Kompetenzen: Organisationstalent

Letztlich dienen methodische Kompetenzen einer effizienten Problemlösung und helfen dabei, Aufgaben zu bewältigen. So ist zum Beispiel ein ausgeprägtes Organisationstalent grundlegend für einen strukturierten Arbeitsablauf. Dieses geht demnach Hand in Hand mit dem richtigen Zeitmanagement. Beachtest du diese beiden Skills, erledigst du deine Aufgaben effizient und fristgerecht, indem du Prioritäten setzt und das Ziel fest im Blick behältst.
Deine strukturierte Arbeitsweise und den Blick auf Prioritäten kannst du auch in einem Bewerbungsgespräch einfließen lassen. So findet zum Beispiel das ressourcenbewusste Verfolgen von Zielen hohe Beachtung bei Arbeitgebern.

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