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Zehn Dinge, die du als Student unbedingt tun solltest

Das Studium ist eine turbulente, interessante und vor Allem wichtige Zeit in deinem Leben. Und auch, wenn es dir manchmal nicht so vorkommt – sie ist nicht unendlich. Genau deshalb lohnt es sich, die wilden Studienjahre richtig auszunutzen. Um dich ein wenig zu inspirieren, haben wir hier eine Bucket List erstellt mit zehn Dingen, die du aus deiner Studienzeit mitnehmen solltest!

1. Work hard.

Häng dich richtig rein! Das ist eine wichtige Erfahrung – so erkennst du, dass du, ein Ziel vor Augen, ungeahnte Kräfte mobilisieren und erfolgreich sein kannst. Außerdem trainierst du damit eine Menge Fähigkeiten, die du mit Sicherheit immer wieder brauchen wirst, etwa Durchhaltevermögen, Fleiß oder Selbstorganisation. Auch wenn die ganze Arbeit und Büffelei dich manchmal zu überrollen scheint, hast du immer wieder die Möglichkeit, deine Talente unter Beweis zu stellen und wirst früher oder später auch die Früchte deiner Arbeit ernten.

2. Play hard.

Der Durchschnittsstudi partied ja lange nicht so hard wie sein Ruf. Neben jeder Menge Arbeit gehören Studentenpartys aber trotzdem dazu! Auf so einer Party triffst du jede Menge Leute, der Eintritt und die Getränke sind erschwinglich und die Locations meist alternativ angehaucht. Genau diese Mischung macht Studipartys unvergleichlich. Zudem sind sie eine super Gelegenheit, viele interessante Kommilitonen aus den verschiedensten Fachbereichen kennenzulernen und mal richtig vom Stress abzuschalten!

3. Geh auf Reisen!

Reisen, Auslandssemester, Praktika in anderen Ländern – während deines Studiums hast du eine Menge Möglichkeiten, dich selbst und die Welt kennenzulernen. Zwar kennt wohl nahezu jeder Student das Problem des scheinbar ewig leeren Geldbeutels, allerdings bieten viele Reiseveranstalter, Fluggesellschaften oder Museen Studentenrabatte, durch die du auch ohne großen finanziellen Aufwand jede Menge erleben kannst. Für studiengebundene Auslandsaufenthalte gibt es verschiedenste Finanzierungsmöglichkeiten, wie Stipendien, Erasmus-Förderung oder Auslands-BAFöG. Viele Unis haben breite Netzwerke in die Welt, sodass du aus einer ganzen Palette an Studienorten wählen kannst, ohne Sorge zu haben, dass dir Leistungen nicht anerkannt werden. Natürlich kannst du dich aber auch selbst um ein Auslandssemester oder einen Praktikumsplatz im Ausland kümmern. Bei Letzterem lohnen sich oftmals Initiativbewerbungen. Viele neue Kontakte, eine tolle Zeit voller bleibender Erinnerungen und eine Reihe neuentdeckter Fähigkeiten sind dir sicher!

4. Werke dein Netz!

In der Schule hast du immer mit denselben Menschen zu tun – das ist jetzt vorbei. Ob beim Hochschulsport, im Unikino oder im Fachschaftsrat - lern die Leute um dich herum kennen! Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch gegen Einsamkeit im Studium und kann sogar beim Karrierestart behilflich sein. Schließlich weißt du nie, über welche Ecken du welche Menschen kennenlernst, die dich auf ganz neue Ideen und Perspektiven bringen! Unterschiedlichste Menschen kennenzulernen wird dir aber auch dabei helfen, dich im weiteren Leben viel flexibler auf neue Charaktere einzustellen und zudem deine Menschenkenntnis zu erweitern und zu vertiefen. Darum lohnt es sich, sich beispielsweise während des Studiums ehrenamtlich zu engagieren, Studienaktivitäten verschiedenster Art beizuwohnen, Praktika zu absolvieren und einfach mal auf fremde Menschen, die im gleichen Seminar sitzen, zuzugehen.

5. Probier dich aus!

Ob im Rahmen eines Praktikums, eines Projekts oder eines Vortrages  - jetzt kannst du dich fast risikofrei ausprobieren. Du fällst auf dem Weg auf die Nase? Wen interessiert’s, du kannst nur daraus lernen. Dein ganzes Studium ist im Grunde eine Übungsfläche, bei der du testen und ausprobieren kannst, um deine Fähigkeiten bewusster wahrzunehmen und besser zu verstehen, wie du an dir arbeiten kannst. Das ist aber nur dann möglich, wenn du dich traust, Dinge anzugehen und Neues kennenzulernen. Wenn etwas schief läuft oder nicht klappt, lohnt es sich, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern darüber zu reflektieren, was genau nicht gut gelaufen ist und wie du es besser machen könntest. Unser Tipp ist also: Probier dich in neuen Vortragstechniken, such dir auch mal ein Hausarbeitsthema, das du zwar interessant, aber auch kompliziert findest und feile an deinem Argumentationsstil, indem du dich aktiv beteiligst!

6. Werde zum Kommunikationstalent!

Auch in Sachen Kommunikation gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Was platt klingt, ist eigentlich ganz richtig. Wenn du dein Studium ausschließlich damit verbringst, der stille Zuhörer zu sein, gibst du dir selbst keinerlei Möglichkeiten, dich selbst zu übertreffen und dich vielfältig zu entwickeln. Insbesondere die Studienzeit ist eine Periode deines Lebens, in der du mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen kommst – und zwar in den unterschiedlichsten Situationen. Ob Kneipenabend mit Studienfreunden, Partynacht mit fremden Kommilitonen, Seminardiskussion, Frage in der Vorlesung, WG-Treffen, Gruppenarbeit oder Besprechung mit deinem Professor; die Möglichkeiten, deine Kommunikationsskills zu trainieren sind schier unbegrenzt. Dabei wirst du immer wieder feststellen, wie schwierig, aber ebenso spannend es sein kann, sein Gegenüber einzuschätzen, um eine gemeinsame Gesprächsebene zu finden. Hilfreich können auch Rhetorik- und Körpersprachkurse sein, die an vielen Hochschulen angeboten werden. Genauso bringt es dich aber auch weiter, regelmäßig Feedback von Mitstudierenden und Lehrenden einzuholen, etwa nach Referaten oder mündlichen Prüfungen.

7. Übe dich in Offenheit

Nicht nur viele unterschiedliche Menschen werden dir in deinem Studium begegnen, sondern ebenso viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Um deinen eigenen Weg und deine eigene Meinung herauszufinden, musst du erst einmal die Optionen kennenlernen. Das bedeutet, dass du allen Denkrichtungen gegenüber offen sein solltest. Hör dir Dinge an, die auf den ersten Blick komisch erscheinen, hinterfrage Aussagen, die du für altbewährt gehalten hast und freu dich darauf, auch mal die Perspektive zu wechseln. Dasselbe gilt für die verschiedensten Fachbereiche, die sich mit einer Thematik beschäftigen – ein Biologe wird dir den Menschen beispielsweise anders erklären als ein Psychologe, ein Theologe oder ein Anthropologe. Es kann wirklich spannend sein, Möglichkeiten ausfindig zu machen, auch einmal in andere Institute hineinschnuppern zu können, um Fragestellungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Ideen, Annahmen und Standpunkten heraus zu beleuchten. Das kann dir nicht nur helfen, deinen eigenen Standpunkt besser zu verstehen, sondern dir auch im späteren Berufsleben zugutekommen, etwa wenn du dich mit Kollegen aus verschiedenen Abteilungen auseinandersetzen musst, die divergierende Blickwinkel und Interessen vertreten.

8. Sei engagiert!

Auch wenn dein Stundenplan voll genug ist und du auch ab und an gerne einfach die Füße hochlegen möchtest, ist die Idee, sich während der Studienzeit ehrenamtlich zu engagieren einen Gedanken wert. Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viel Zeit aufzuwenden, sondern dich – im Rahmen deiner terminlichen und persönlichen Möglichkeiten – für eine gute Sache einzusetzen. Das studentische Engagement hat eine lange Tradition, schließlich waren Studenten in der Geschichte mehr als einmal treibende Kraft, um in neue Richtungen zu denken und gesellschaftliche Muster in Frage zu stellen. Auch wenn engmaschigere Studienverläufe einen Teil diesen Einsatzes untergraben haben, existiert noch immer eine florierende Szene studentischer Formierungen, die sich – oftmals angeschlossen an eine Mutterorganisation – um Tierschutz, Kindernothilfe oder die Umwelt bemühen. Dabei lernst du nicht nur interessante Dinge, kannst ein wenig beim zukünftigen Arbeitgeber punkten und fühlst dich vielleicht ein bisschen besser, sondern begegnest auch einer Menge aufgeschlossener Leute, die deine Visionen teilen und mit denen du gemeinsam für ein Ziel kämpfst.

9. Entwickle Perspektiven

In aller Regel folgt auf deine Zeit als Student das Arbeitsleben. Mit einem Studienabschluss qualifizierst du dich für viele Jobs und bietest deinem künftigen Arbeitgeber ein breites Fachwissen. Du hast viel dafür getan, genau das zu erreichen, deshalb solltest du dich selbst damit belohnen, einen Beruf zu finden, der dir zusagt, und keinen, den du nur aus Angst annimmst, nichts anderes zu finden. Das bedeutet nicht, dass alles perfekt sein muss oder du nicht mal für eine absehbare Zeit etwas machen kannst, was dich vielleicht eher nervt. Wenn du eine Stellung aber mit der Absicht annimmst, sie längere Zeit beizubehalten, solltest du hinterfragen, ob du zufrieden bist. Und um schon im Voraus abschätzen zu können, was du brauchst, um zufrieden zu sein, lohnt es sich, dir bereits während deines Studiums über entscheidende Faktoren klar zu werden. Dabei muss es gar nicht allzu konkret sein. Es reicht aus, beispielsweise im Anschluss an eine Gruppenarbeit zu überlegen, welchen Part du eingenommen hast und ob du dich damit wohlgefühlt hast. Warst du eher der Wortführer, der Bestimmer, der, der zugeteilte Aufgaben einfach ausführt oder der, der Zeitpläne erstellt und die einzelnen Parts verteilt? Genauso kannst du dich nach einem Referat fragen, welcher Teil der Vorbereitung dir am besten gefallen hat oder überprüfen, ob du mit oder ohne Deadline besser arbeiten kannst. Du siehst – viele Kleinigkeiten geben dir ganz schön viel Aufschluss darüber, welche Aufgabentypen, welches Arbeitsklima oder welche Hierarchiestrukturen du brauchst, um effizient zu sein und dich dabei gut zu fühlen.

10. Genieße die Zeit!

Und das wohl Wichtigste zuletzt: Genieße deine Studienzeit! Sie ist turbulent, aufschlussreich, frustrierend und abenteuerlich. Während deines Daseins an der Hochschule wirst du eine Menge großer und kleiner Entscheidungen treffen, Leute kennenlernen, scheitern und Erfolg haben. All das macht diesen Lebensabschnitt aus und wird dich mit hoher Wahrscheinlichkeit prägen und verändern. Auch wenn du als Student viel um die Ohren hast, bieten dir die meisten Studiengänge in gewisser Hinsicht eine Menge Flexibilität, die du intensiv nutzen kannst, um Erfahrungen zu sammeln und viel zu erleben!

Hast du Lust bekommen, die Punkte auf unserer Liste auszutesten, weißt aber noch nicht genau, wo und was du studieren möchtest? Dann lohnt sich ein Blick in unsere Datenbank, in der bestimmt auch du deinen Traumstudienplatz findest!

Oder hast du noch mehr Ideen, was man sich während seiner Studienzeit auf keinen Fall entgehen lassen sollte? Dann freuen wir uns, wenn du deine Ideen mit uns und anderen Studenten auf unserer Facebook-Seite teilst!




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