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Bildungskredite
Wie du mit Bildungskrediten deinen Master finanzieren kannst ...

Bildungskredite im Master

Eine Möglichkeit, um dein Masterstudium zu finanzieren, sind so genannte Bildungskredite. Es handelt sich dabei um eine finanzielle Unterstützung von Banken für Studenten. Auch wenn Master-Studenten den Banken in der Regel keine Sicherheiten bieten können, erhalten sie oftmals Bildungskredite mit sehr niedrigen Zinsen. Die Bildungskredite werden dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben, so dass der Kredit letztlich vom Bund abgesichert wird. Bildungskredite bieten somit eine Alternative zum BAföG. Sie richten sich dabei vor allen Dingen an Studenten, die entweder kein Anrecht auf BAföG haben oder besondere Ausgaben (Studiengebühren, Bücher, Exkursionen etc.) finanzieren müssen.

Die Voraussetzung für einen Bildungskredit ist die Absolvierung einer Vollzeitausbildung an einer Universität oder Fachhochschule. Dabei kann dein Studium sowohl in Deutschland als auch im Ausland stattfinden. Meist kannst du bei einem Bildungskredit zwischen 100 und 300 Euro monatlich erhalten. Die Dauer des Kredits kann dabei häufig selbst frei gewählt werden. Die Mindestlaufzeit liegt jedoch oft bei drei Monaten mit einer Höchstzeit von 24 Monaten. Du darfst dabei nicht vergessen, dass für einen Bildungskredit Zinsen anfallen. Auch wenn diese in der Regel vergleichsweise gering sind, solltest du sie im Vorfeld genau ausrechnen, um dir den nötigen Überblick zu verschaffen.

Weitere Infos zum Thema und eine Übersicht zu verschiedenen Studienkrediten bietet dir außedem diese Seite. Weitere Möglichkeiten sind auch Bildungsfonds. Mit diesen kannst du zum Beispiel ein ganzes Erststudium finanzieren.  Alles was du hierüber wissen musst, findest du hier.

Zahlen & Fakten

Beim Bildungskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) handelt es sich um ein Volldarlehen. Wer dieses beantragen möchte, darf bei Antragstellung maximal 36 Jahre alt sein und sollte noch keine zwölf Fachsemester hinter sich haben. Als weitere Voraussetzung gilt, dass der Antragsteller die Staatsangehörigkeit eines EU-Staates besitzt oder als anerkannter Asylbewerber ausgewiesen ist. Ferner ist diese Finanzierungsform spezielle auf Studierende ausgerichtet, die in ihrem Bachelor-Studium zumindest bereits eine Zwischenprüfung abgelegt haben. Ganz direkt werden mit dem KfW Bildungskredit jedoch auch Master-Studenten angesprochen, die mit Hilfe des Darlehens einen Teil ihrer Studien- und Lebenshaltungskosten finanzieren können.

Der Bildungskredit wird für maximal 24 Monate gewährt, wobei der Studierende die monatliche Auszahlungshöhe auf 100, 200 oder 300 Euro festlegen kann. Der Maximalbetrag liegt demnach bei 7.200 Euro, von denen in Ausnahmefällen bis zu 3.600 Euro vorab ausbezahlt werden können. Hierzu ist allerdings der Nachweis über dringenden Bedarf an Arbeitsmaterialien erforderlich. Der Zinssatz für das Darlehen orientiert sich stets am 6-Monats-Euribor ((aktuell bei 1,44% effektiv p.a. – Stand: November 2012) und wird jeweils am 1. April und am 1. Oktober eines Jahres neu für 6 Monate festgelegt.

Studenten müssen mit der Rückzahlung des Kredits erst nach Ende Der Karenzzeit von 4 Jahren beginnen. Die monatliche Mindestrate liegt bei 120 Euro, die Rückzahlungsraten lassen sich jedoch je nach Einkommenssituation nach oben hin individuell anpassen. Auch große Sondertilgungen sind jederzeit kostenfrei möglich, was ein hohes Maß an Flexibilität garantiert.

Der KfW Bildungskredit im Überblick:

  • Höchstalter von 36 Jahren vorgegeben
  • Nur für EU-Bürger oder anerkannte Asylbewerber
  • Das 12. Fachsemester sollte noch nicht überschritten sein
  • Maximalbetrag von 7.200 Euro und Höchstdauer von 24 Monaten
  • Wahlweise 100, 200 oder 300 Euro Auszahlung monatlich
  • Zinssatz basiert auf 6-Monats-EuriborKarenzzeit von 4 Jahren
  • Mindestrückzahlungsrate von 120 Euro pro Monat
  • Sondertilgungen jederzeit kostenfrei möglich

KfW Studienkredit – Was verbirgt sich hinter dieser Finanzierungsmöglichkeit?

Der Studienkredit der KfW bietet einen ganzheitlicheren Ansatz als der Bildungskredit. Hier lassen sich über 14 Semester lang bis zu 650 Euro monatlich beziehen. Als Voraussetzung für die Aufnahme des KfW Studienkredits darf der Antragsteller das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und darüber hinaus noch über keinen Hochschulabschluss verfügen. Ein Zweitstudium lässt sich somit nicht über das Darlehen finanzieren. Der Bachelor-Abschluss wird dabei jedoch ganz explizit ausgenommen, was auch eine Finanzierung des Masterstudiums über diese Finanzierungsoption möglich macht.

Die Höchstkreditsumme des KfW Studienkredits ist auf 54.600 Euro (14 Semester lang monatlich 650 Euro) begrenzt. Die Auszahlungshöhe kann dabei zwischen 100 und 650 Euro betragen. Von dieser Summe werden jeweils die fälligen Zinsen abgezogen, so dass diese nicht bis zum Ende der Auszahlungsphase auflaufen. Wer den kompletten Auszahlungsbetrag benötigt, kann per Antrag jedoch auch einen Zinsaufschub erwirken. 

Der Zinssatz basiert auf dem 6-Monats-Euribor plus Aufschlag (aktuell 3,11% p.a. effektiv) und wird zweimal jährlich für jeweils 6 Monate festgelegt. Ferner gibt die KfW eine Zinsgarantie für insgesamt 15 Jahre, innerhalb derer der Zinssatz einen bestimmten Höchstwert nicht überschreitet (aktuell 8,62% p.a. effektiv). In der Rückzahlungsphase kann auf Wunsch eine Festzinsoption in Anspruch genommen werden. Auf diese Weise wird der sonst variable Zinssatz für bis zu 10 Jahre festgeschrieben, was für Planungssicherheit sorgt. Die Rückzahlungsphase beginnt nach einer Karenzzeit von 6-23 Monaten.

Der KfW Studienkredit im Überblick:

  • Bis zum Alter von 34 Jahren nutzbar
  • Finanzierung über bis zu 14 Fachsemester
  • Auch Master-Studiengänge können gefördert werden
  • Zwischen 100 und 650 Euro Auszahlung pro Monat
  • Karenzzeit zwischen 6 und 23 Monaten
  • Auf Wunsch Festzinsoption für die Rückzahlungsphase nutzbar

Redaktioneller Hinweis

Diese Informationen wurden Ihnen von der Redaktion des Vergleichsportals www.kreditvergleich.org zur Verfügung gestellt. Das Internetportal gehört zur Aslander & Fromeyer Vergleichsportale GmbH mit Sitz in Hückelhoven.



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